Das Fanprojekt

Das Fanprojekt Leverkusen e.V. trägt durch vorbeugende Angebote, Einzelfallhilfe und soziale Gruppenarbeit zu einer Verringerung der Gewalt bei Bayer 04-Spielen bei.

 

Das Fanprojekt Leverkusen e.V. wurde 1996 gegründet und arbeitet nach den Grundlagen des „Nationalen Konzepts für Sport und Sicherheit“. Die Angebote im Rahmen der Jugendsozialarbeit sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Fanarbeit rund um Bayer 04. Zu den Zielen der Arbeit gehört die Verringerung der Gewalt bei Fußballspielen, der Abbau von fremdenfeindlichen und rassistischen Tendenzen sowie die Förderung einzelner Jugendlicher.
Zu den Methoden gehören die Offene Jugendarbeit, eine umfangreiche Einzelfallhilfe, soziale Gruppenarbeiten sowie präventive Angebote. Das Fanprojekt dient darüber hinaus als Interessenvertretung und Anlaufstelle für jugendliche Fans. Die Jugendarbeit im Fanhaus geht weit über den Bereich des Fußballs hinaus und reicht von pädagogisch betreuten Gruppenfahrten und Jugendfreizeiten bis hin zur (natürlich anonymen) Beratung und Vermittlung bei privaten oder schulischen Problemen.
Projektleiter ist der Dipl.-Sozialpädagoge Stefan Thomé. Er kooperiert mit allen relevanten Institutionen aus dem Umfeld der Fans. Dazu gehören z.B. die Stadt Leverkusen, Schulen, Jugendeinrichtungen, der Ordnerdienst und die Polizei. So kann bei Konflikten direkt vermittelt werden. Auch abseits des Fußballs ist das Fanprojekt stets präsent. Eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit, Arbeitskreise mit städtischen Einrichtungen sowie Vörträge und soziale Gruppentrainings an Schulen runden das Bild einer Rundumbetreuung ab. Das Fanprojekt Leverkusen ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft (www.bag-fanprojekte.de) und in der Koordinationsstelle der Fanprojekte. (www.kos-fanprojekte.info)